Bibliblog

September 10, 2006

à la recherche…

Filed under: Uncategorized — bibliblog @ 3:12 pm

„Remeber,“Sharansky bellowed. „Library work is not a science, whatever claims our profession make. Never forget that luck and error are the handmaid of all research“.

(Aus: Allen Kurzweil. The Grand Complication.)

Just for Fun

Filed under: Uncategorized — bibliblog @ 3:10 pm

How Many Academic Librarians Does It Take to Change a Light Bulb? by Blake Carver

One archivist to preserve and catalog the old, burnt out light bulb;

One cataloger to catalog and classify the new light bulp when received according to the AACR2 standards, noting wattage, color, fluorescent or incandescent, etc.;

One reference librarian to ascertain that the light bulp ordered is what the patron really wants;

One media services librarian to make sure the bulp meets standard instructional objectives;

One government publications librarian to check that the bulp meets federal standards;

Once circulation librarian to check out the bulp;

One dean of libraries to oversee the entire process;

One student worker to actually change the light bulp.

(Aus: The Whole Library Handbook 4, ALA 2006)

August 28, 2006

Pierre Gavin, der charmanteste Dozent des ganzen NDS

Filed under: Uncategorized — bibliblog @ 8:37 pm

(ran)Zu den Lektionen mit den Namen „Datenformate“ und „Verbundsarchitektur“ nimmt frau vorsorglich genug zu trinken mit – das kann nur trocken werden.

Doch wenn’s dann so bildlich vorgetragen wird:

 Ikea-Methode

IKEA-Methode zur Codierung von Daten

…wenn die Erfinderin des wichtigsten Formates eine Frau war (vor 40 Jahren hat Henriette D. Avram das Datenformat MARC entwickelt!)…..

…und so ermutigende Sätze gesagt werden:“Es gibt Probleme, aber es gibt Lösungen“…

….Kritiken, die MARC ersetzen wollen, weil es zu alt sei, mit der Bemerkung vom Tisch gefegt werden: „Das ist das Argument: jung & schön – sonst weg! Das geht nicht!“…..

….wenn zwar sofort wieder vergessen wird, was FRBR bedeutet, aber die Aussprache noch lange ein leises Schmunzeln auslöst „Das spricht man föörchböörch“….

 ….in den Pausen die in diesem August seltenen Sonnenstrahlen genossen werden können…. 

…..die nicht einfach zu erklärende Sachlage sehr gut strukturiert, in angenehmem Tempo erklärt wird…..

….ist das Fazit des Freitags doch durchwegs positiv!

Auf der Website www.pierregavin.ch sind übrigens alle Kursunterlagen zum Nachlesen auch für Nicht-Biblios. 

Und (h)opp, es ist fertig! 

August 27, 2006

Bibliotheks-Geschichte

Filed under: Uncategorized — bibliblog @ 4:06 pm

Bibliotheken gibt es schon seit dem Altertum- das ahnten wir schon, und Frau Vosseler hat es uns am ersten Spezialwochenende in Erinnerung gerufen. In munterem Galopp hopsten wir dann durch die Jahrhunderte – die Menschheit mochte nie von ihren Bibliotheken lassen (das gibt Mut für die Zukunft). Sich aber in eine Epoche zu verteifen, dazu blieb keine Zeit. Dafür gibt es aber Literatur (Tipps von Frau Vosseler) für alle, die Schritt für Schritt durch die Zeiten der Bücheraufbewahrung schreiten wollen.

Da wäre das kleine Reclam-Büchlein ‚Die kleine Bibliotherksgeschichte‘ von Uwe Jochum (Stuttgart, 1993), im Handtaschenvormat.

Fürs Auge und ein kräftiges Büchergestell ist der Wälzer ‚Schöne alte Bibliotheken‘, (Baur-Heinhold, Margarete, Hamburg, 2000), mit herrlichen Fotos.

Auch Herr Dr. Barth war fleissig und hat eine Geschichte der Bibliothek zusammengestellt, ausführlich, informativ, empfehlenswert! Zum downloaden unter http://biblio.unibe.ch/stub/vorl96/

Auf diese Weise ist die mittelalterliche Bibliothek zum beispiel, u.a. bei der Eco-Lektüre, ganz anders nachzuempfinden.

August 20, 2006

Suchen und Finden in Bibliothekskatalogen

Filed under: Uncategorized — bibliblog @ 3:31 pm

(kb) Am Samstag Nachmittag stand das Fach „Alternative Erschliessungstechniken“ bei „Mister Aleph“ R. Nöthiger auf dem Stundenplan. Einstieg ins Thema war Umberto Eco’s „Wie man eine öffentliche Bibliothek organisiert“ (siehe: http://www.dabis.com/menu/sonstiges/eco_bibliothek.htm). Danach kam er auf die Zettelkataloge – ein nach wie vor aktuelles Thema, wie sich herausstellte – zu sprechen. Viele der grossen Bibliotheken haben ihre alten Zettel eingescannt, da Zeit- und Kostenaufwand zur Rekatalogisierung solcher riesigen Bestände ins Unermessliche steigen würden. Demonstriert wurde uns das am Beispiel der ZB Zürich, wobei auch die Schwierigkeiten bei der Suche in diesem Zettelkatalog aufgezeigt und erklärt wurden. Probleme, die die Suche erschweren, sind z.B. schlechte Lesbarkeit der Karten beim Einscannen und die zum Teil sehr verwirrende Tradition der Katalogisierungspraxis, wie Abkürzungen, die Regeln der Preussischen Instruktionen u.a. Man konnte sich des Eindruckes nicht erwehren, dass das Finden in diesem Katalog zum Grossen Teil reine Glückssache sei und das man wesentlich besser daran täte, sich gleich in die Bibliothek selbst zu begeben und vor Ort im traditionellen Zettelkatalog zu suchen.

Nach dieser für mich recht eindrücklichen und lehrreichen Demonstration ging’s dann weiter zu den neuen, elektronischen Katalogen der ALEPH-Bibliotheken. Hier sollte man ja denn nun annehmen, das die Suche wesentlich einfacher und klarer sei und man auch wirklich das finde, was man suche und zwar schnell und effizient. Schliesslich haben wir das ja alle schon gemacht, und erst noch erfolgreich, oder? Weit gefehlt. Neben den verschiedenen Suchmöglichkeiten, von denen man bei vielen schon gar nicht versteht, wie man sie benutzen soll, bergen die IDS Kataloge eine Reihe von Schwierigkeiten, die einem die Suche erschweren und es einem fast unmöglich zu machen scheinen, alle relevante Literatur zum gewünschten Thema überhaupt zu finden. Hinzu kommt noch, dass, obwohl ein Gesamtkatalog, man mit dem gleichen Suchbegriff noch lange nicht überall das Gleiche findet. Während man zu Anfang noch über Eco’s übertriebene Behauptungen schmunzelte, so zeigte sich am Ende des Nachmittags, dass diese teilweise doch – immer noch – gar nicht so fern der Realität sind.

Auf jedenfall habe ich vieles für künftige Literatur-Recherchen im IDS-Verbund gelernt und ich bin gespannt auf die weiteren Unterrichtsstunden bei Herrn Nöthiger.

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